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Piercings – Schön und schädlich

Auch wenn sich das Piercing historisch bis zu den ersten menschlichen Hochkulturen zurückverfolgen lässt, kann es schädlich sein. Damit gehört das Durchstechen oder Durchbohren von Haut-, Fett- und Knorpelgewebe an verschiedenen Stellen des Körpers zu den ältesten, aber auch riskantesten Methoden der Körpermodifikation. Denn was heute scheinbar nur aus modischen Gründen durchgeführt wird, kann gesundheitliche Folgen haben – und zwar nicht nur, wenn man an einen Piercer ohne fundierte Ausbildung gerät. Piercings können noch ganz andere Auswirkungen auf die Gesundheit haben, an die noch kaum jemand denkt.

Piercings: Bis zu 6 Monate Heildauer

Bis die Verletzungen durch das Anbringen eines Piercings verheilt sind, kann es gut und gerne bis zu 6 Monaten dauern – abhängig davon, wohin gepierct wird. Während die Lippen – egal ob Mund- oder Schamlippen – recht schnell verheilen (4 bis 10 Wochen), benötigen manche Stellen der Nase und auch das Ohr ein halbes Jahr, bis alles wieder verheilt ist.

 

Piercings können schädlich sein

Piercings können trotz aller Schönheit auch schädlich sein: Etwa 10 Prozent der gepiercten Personen müssen aufgrund von gesundheitlichen Problemen in Folge des Körperschmucks einen Arzt aufsuchen. Je nach Art des Piercings treten Schwellungen und Blutungen auf, Schädigungen von Nerven und Muskeln sowie Wundinfektionen – die zum Teil auch chronisch werden können.

Außerdem können sich Empfindungsstörungen im gepiercten Bereich zeigen sowie oft auch Allergien auf die verwendeten Materialien oder Medikamente (z. B. Desinfektionsmittel oder lokale Anästhetika). Diese Probleme treten auch nicht nur in den Tagen und Wochen nach dem Einsetzen eines Piercings ein, sondern sogar noch nach Jahren.

Doch neben diesen sattsam bekannten Problemen können Piercings noch ganz andere viel weiterreichende Folgen haben.

 

Piercings blockieren den Energiefluss

Gemäß der Traditionellen Chinesischen Medizin durchlaufen energetische Bahnen, die so genannten Meridiane, unseren Körper. Diese Bahnen liegen mehrheitlich direkt unter der Haut und sind somit leicht zugänglich, was aus therapeutischer Sicht natürlich von Vorteil ist, da sich nun mittels Akupressur und Akupunktur zahlreiche Beschwerden und Erkrankungen gut behandeln lassen.

Diese Energiebahnen sind nicht nur aus der TCM, sondern auch aus anderen naturheilkundlichen Praktiken bekannt und werden auch als Head`sche Zonen (nach dem britischen Neurologen Henry Head) bezeichnet.

Wird ein Piercing gestochen, können diese Bahnen getroffen und ihr Energiefluss gestört werden – die Folge sind ausgeprägte gesundheitliche Probleme, die sich in vielen Fällen erst durch einen Zufall oder nach einem langen Irrweg durch die Praxen verschiedener Ärzte und Heilpraktiker auf ein bestimmtes Piercing zurückführen lassen.

 

Wenn das Piercing zu Rückenschmerzen führt

So mancher naturheilkundlich tätige Therapeut weiß von Fällen zu berichten, wo ein Bauchnabelpiercing beispielsweise das Immunsystem unterdrückte oder ein Ohrpiercing starke Rückenschmerzen verursachte.

Das Piercing wirkt im Grunde wie eine dauerhafte Akupunktur, reizt ständig die entsprechenden Nervenbahnen und ruft dadurch in den entsprechenden Organen Probleme hervor.

Sollten also auch Sie über chronische, unerklärliche Schmerzen oder andere gesundheitliche Probleme klagen, deren Ursache bislang noch nicht gefunden werden konnte, dann könnte der Grund dafür in einem Piercing liegen.

Insbesondere Piercings im knorpeligen Teil der Ohren sowie in der Körpermitte, beispielsweise im Bauchnabel, gelten als problematisch. Beide Körperstellen sind geradezu durchzogen von wichtigen Meridianen und Energiepunkten und daher für Piercings wenig geeignet.

 

Magen-Darm-Probleme durch Bauchnabelpiercing

Folglich wundert es nicht, wenn sich Bauchnabelpiercings immer wieder als Ursache für unklare Störungen des Magen-Darm-Traktes sowie des Unterleibs und der Blase herauskristallisieren. Des Weiteren können Rückenschmerzen, Hormon- und Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen und Antriebsschwäche sowie Allergien folgen.

Ein Piercing im Ohrläppchen ist meist problemlos, da die meisten Ohrmeridiane durch die knorpeligen Teile verlaufen. Dort angebrachte Piercings verursachen jedoch Probleme im ganzen Körper, da sich im Ohr Akupunkturpunkte für fast jedes Organ befinden. Je nach Stelle kann ein Ohrpiercing die unterschiedlichsten Störungen hervorrufen.

Des Weiteren sind auch Piercings im Gesichtsbereich, vor allem an den Augenbrauen und Lippen sowie an der Zunge und an den Nasenflügeln, schädlich. Sie verursachen oftmals Schlaf- und Konzentrationsstörungen sowie Kopf- und Rückenschmerzen, die – je nach getroffenem Punkt – sehr unterschiedlich gelagert sein können.

Übrigens treten die Störungen bzw. gesundheitlichen Probleme oftmals an ganz anderen Körperstellen auf, zeigen sich also nicht dort, wo sich das eigentliche Störfeld (das Piercing) befindet.

Insbesondere die beiden entlang der Wirbelsäule verlaufenden Hauptmeridiane sollten keinesfalls durch ein Piercing behindert werden, denn eine Störung dieser beiden hat zugleich eine Schwächung aller anderen Energiebahnen zur Folge.

Andererseits kann man sich die geschilderte Wirkung aber auch zunutze machen, indem bei bestimmten gesundheitlichen Problemen das Piercing gezielt als Dauerakupunktur an dem entsprechenden Punkt angebracht wird. Damit der gewünschte Effekt eintritt, muss der Piercer allerdings über die entsprechenden Kenntnisse hinsichtlich der Energiebahnen sowie der Wirkung bestimmter Metalle verfügen.

 

Piercing-Narben – Entstörung der Narben bei chronischen gesundheitlichen Problemen

Sofern das Piercing als Ursache bislang ungeklärter gesundheitlicher Probleme festgestellt werden konnte, muss es zunächst einmal herausgenommen werden. In den meisten Fällen wird sich allein durch diese Maßnahme schon eine Besserung der Symptome einstellen. Manchmal jedoch reicht es nicht, denn die durch das Piercing geschaffene Narbe behindert weiterhin den Energiefluss und somit eine vollständige Heilung. Die Narbe verursacht eine Blockade und muss entstört werden, damit die Energie wieder ungehindert fließen kann.

Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Schlafstörungen sowie depressive Phasen sind häufig Anzeichen für störende Narben, ebenso wie Probleme im Magen-Darm-Trakt (chronischer Durchfall oder Verstopfung), Kopfschmerzen, Schwindel oder Rückenschmerzen. Potenzielle Störnarben sind häufig rötlich verfärbt, verdickt und zudem empfindlich gegenüber Druck, Hitze und Kälte – diese Merkmale treffen auf viele Piercingnarben zu.

Übrigens kann ein Piercing jahrelang keine Probleme verursachen und trotzdem plötzlich störend werden. Passiert dies, sind die Meridiane überreizt worden; sie konnten die Belastung lange abfedern, doch irgendwann kommt der Punkt, wo das nicht mehr möglich ist.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Narben zu entstören. Viele der Methoden arbeiten mit elektrischen bzw. elektromagnetischen Geräten, wobei in manchen Fällen schon eine Behandlung mit einem lokalen Anästhetikum oder einer Heilsalbe (beispielsweise auf Basis von Ringelblumen oder Johanniskraut) helfen kann.

 

Piercing-Metalle und mögliche allergische Reaktionen

Natürlich können die Piercings auch dann schädlich sein, wenn der Betroffene eine allergische Reaktion auf die Materialien entwickelt. Wird die Haut rot und fängt an zu jucken, dann ist dies ein Hinweis auf eine Allergie auf den Piercingschmuck.

Dabei handelt es sich in der Regel um eine Kontaktallergie, die durch die direkte Berührung des Materials mit der Haut Rötungen, Juckreiz und Hautausschlag hervorruft. In schweren Fällen kann eine solche Allergie zu einem anaphylaktischen Schock und somit zu einem Kreislaufkollaps mit Organversagen führen.

 

Piercing: Manchmal schön, manchmal aber auch schädlich

Wie immer, so verhält es sich auch beim Piercen, dass jeder Mensch anders darauf reagiert. Während der eine also sein Leben lang überglücklich mit seinem Körperschmuck ist, plagen den anderen schädliche Nebenwirkungen, die er im ungünstigen Falle gar nicht mit seinem Piercing in Verbindung bringt.

Quellen: www.zentrum-der-gesundheit.de
Bilder: www.bewusst-vegan-froh.de

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