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Staudensellerie

Staudensellerie gehört zu den besonders stark entzündungshemmenden Nahrungsmitteln, weil er schädliche Bakterien, Hefe-, Schimmel- und andere Pilzkeime sowie Viren aushungert und ihre Toxine und Zellreste aus dem Verdauungstrakt und der Leber ausschwemmt. Pathogene Keime dieser Art sind häufig die Ursache von Entzündungsprozessen, und wenn Ihr Körper sich gar nicht erst mit ihnen auseinandersetzen muss, kommt er leichter mit allem zurecht, was das Leben an Herausforderungen mit sich bringt. Zugleich sorgen die Selleriestangen dafür, dass es nützlichen Bakterien gut geht. Mit Staudensellerie schaffen Sie im Darm ein eher basisches Milieu. Das liegt zum Teil daran, dass diese Pflanze (bei der es sich streng genommen um ein Kraut und nicht um Gemüse handelt) sehr reich an bioaktivem Natrium ist. Außerdem enthält sie als Kofaktoren wirksame Mikromineralsalze, die der Wissenschaft noch nicht bekannt sind. Es handelt sich um Varianten des Natriums und etlicher Spurenelemente (insgesamt über 60), die gleichsam symbiotisch und systemisch zusammenwirken und mit dem im Staudensellerie enthaltenen gewöhnlichen Natrium für eine Erhöhung des pH-Werts im Körper sorgen, sodass toxische Säuren auch aus den letzten Winkeln des Körpers – und natürlich aus dem Darm – vertrieben werden können. Das sind die besten Voraussetzungen für die Reinigung und Wiederherstellung der Darmschleimhaut. Darüber hinaus enthält der Staudensellerie Enzyme und Koenzyme und verstärkt die Magensäure, was die Verdauung der Nahrung erleichtert und Fäulnisprozessen vorbeugt. Damit ist allen möglichen Verdauungsstörungen ein Riegel vorgeschoben. Selleriesaft ist das beste Mittel gegen die Durchlässigkeit der Darmwand für Ammoniak, ein noch nicht untersuchtes Phänomen, das aber Gesundheitsstörungen wie Zahnkaries und Benommenheit mit sich bringen kann. (Mehr über Ammoniak-Permeabilität und das falsch verstandene Leaky-Gut-Syndrom erfahren Sie in meinem Buch »Mediale Medizin«.) Manch einer mag den Staudensellerie als irgendwie farblos und uninteressant empfinden, doch der Eindruck trügt. Er verbessert die Nierenfunktion, hilft den Nebennieren auf die Sprünge und kann sogar geistig-seelisch erleichternd wirken, weil seine Mineralsalze das elektrische Impulsgeschehen und die Funktion der Neuronen günstig beeinflussen – was besonders wichtig ist, wenn Sie an Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung, Benommenheit oder Gedächtnisverlust leiden. Bei Staudensellerie ist immer sofort an Elektrolyte zu denken. Er sorgt auf der tiefsten Zellebene für Befeuchtung, was beispielsweise das Migränerisiko senkt. Er ist auch die ideale Waffe gegen die Gnadenlosen Vier, bietet Stresserleichterung und repariert darüber hinaus unsere DNA. Ich könnte immer weiter von den Stärken des Selleriesafts bei Gesundheitsstörungen aller Art schwärmen. Er gehört zu den größten Heilelixieren aller Zeiten.

 

Krankheiten
Wenn Sie unter einer der folgenden Störungen leiden, geben Sie dem Staudensellerie einen Platz in Ihrem Leben: Addison-Krankheit, Akne, ALS (amyotrophe Lateralsklerose), erhöhte Ammoniak-Permeabilität, Ängste, Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung, Autismus, bakterielle Infektionen, bakterielle Vaginose, Bauchspeicheldrüsenentzündung, Bauchspeicheldrüsenkrebs, Blasenkrebs, Bluthochdruck, Blutvergiftung, Borreliose, chronisches Müdigkeitssyndrom, Depression, Diabetes, Dickdarmentzündung, Ekzeme, Entzündungen der weiblichen Beckenorgane, Fettleber, Fibromyalgie, Harnwegsinfekte, Hefepilzinfektionen, Hyperglykämie, Hypoglykämie, interstitielle Zystitis, Leaky-Gut-Syndrom, Lipom, Lupus, Migräne, Morbus Crohn, Nebennierenschwäche, Nierenkrankheiten, Nierensteine, Ödeme, Parasiten, Psoriasis, Reizdarmsyndrom, Rosazea, Schilddrüsenkrebs, Schilddrüsenstörungen und -krankheiten, Sepsis, Schimmelbelastung der Umgebung, Schlafapnoe, Schlaflosigkeit, Schwäche der Fortpflanzungsorgane, Sjögren-Syndrom, Soor, Unfruchtbarkeit, Verletzungen, Virusinfektionen, Zwangsstörungen.

 

Symptome
Hier einige Symptome, bei denen Sie dem Staudensellerie zusprechen sollten: Ängstlichkeit, aufgetriebener Bauch, Beinkrämpfe, Benommenheit, Blähungen, Bluthochdruck, Candidabefall, chronischer Flüssigkeitsmangel, niedriger Cortisolspiegel, Darmkrämpfe, Dickdarmentzündung, Druckgefühl im Bauch, Entzündungen wie Dünndarmentzündung, Gallenblasenentzündung, Gedächtnisverlust, Gehirnentzündung, Gelenkschmerzen, Hautausschläge, hoher Cortisolspiegel, Kopfschmerzen, Leberträgheit, Magenentzündung, Magensäuremangel, Mineralstoffmangel, Müdigkeit, Muskelkrämpfe, Nahrungsmittelallergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Schilddrüsenüberfunktion, Schilddrüsenunterfunktion, Schlafstörungen, schmerzhafte Schultersteife, Schwellungen, Sodbrennen, trockene Augen, Übelkeit, Übersäuerung, verschwommenes Sehen, Völlegefühl, weißer Zungenbelag, Zysten.

 

Seelische Unterstützung
Die Angst sitzt uns vielfach in den Eingeweiden. Die Nervosität macht uns Bauchkribbeln, Ängste nisten sich so tief im Nervensystem ein, dass wir uns innerlich ganz verkrampft fühlen. Staudensellerie stellt das gesamte Verdauungssystem wieder her. Nutzen Sie seine beruhigende Wirkung, wenn Sie sich erschreckt haben oder in Panik sind, wenn Sie geschockt, gereizt, nervös sind, wenn Sie sich bedroht oder unsicher fühlen, wenn Sie sich fürchten oder in Abwehrstellung gehen.

 

Spirituelle
Aufgabe Oft machen wir das Leben unnötig kompliziert, und anderswo versuchen wir, etwas zu vereinfachen, was in Wirklichkeit komplexer ist. Diesem Hin und Her begegnen wir in allen Bereichen des Lebens, vor allem aber auf dem Gebiet der Gesundheit. Einerseits machen sich die Leute allzu viele Gedanken über gesundheitliche Probleme und bombardieren sie mit allen nur möglichen Maßnahmen; andererseits übersehen sie die subtile Vielschichtigkeit einer Gesundheitsstörung und versuchen sich einzureden, dass der Körper ganz ohne besonderen Grund »nicht mehr mitspielt«. Wahre Heilung verlangt, dass wir dem Einfachen und dem Komplexen Rechnung tragen, und das lehrt uns der Staudensellerie. Selleriesaft ist wirklich die denkbar simpelste Maßnahme – so einfach, dass die Leute ihm keine echte Wirkung zutrauen. Sie denken auch, sie müssten ihren grünen Smoothie mit allem Möglichen anreichern, um sich ein möglichst breites Spektrum an Wirkstoffen zuzuführen. Gemischte grüne Säfte können tatsächlich sehr heilsam sein (dazu gleich ein Rezept), aber an die Kraft des reinen Selleriesafts kommt nichts anderes heran. Er ist so heilsam, transformierend und belebend, wie etwas nur sein kann, einfach weil er selbst schon ein komplexes Nährstoffgefüge darstellt, das man besser so belässt, wenn es Wunder wirken soll. Gibt uns das nicht auch in anderen Bereichen unseres Lebens zu denken? Vielleicht müssen wir andere Dinge ebenfalls noch viel differenzierter erfassen, um darauf zu kommen, dass die einfachste Lösung die beste ist.

 

Tipps
Wenn Sie die »Reset-Taste« Ihres Körpers drücken möchten, sollten Sie den Staudensellerie pur entsaften. Damit sich die Wirkung schnell entfalten kann, empfehle ich Ihnen einen halben Liter frischen Saft pro Tag, und zwar möglichst auf leeren Magen, weil dann die Verstärkung der Magensäure besonders überzeugend ausfällt. Trinken Sie zweimal einen halben Liter, und Sie werden über die Wirkung nur staunen können. Wenn es Ihnen vor allem um die Ausschwemmung toxischer Metalle und Schwermetalle wie Quecksilber, Aluminium, Blei, Kupfer, Cadmium, Nickel und Arsen geht, fügen Sie beim Entsaften eine halbe Tasse frisches Koriandergrün hinzu. Um grundsätzlich mehr Staudensellerie zu sich zu nehmen, können Sie beim Mixen Ihrer Smoothies zwei bis vier Selleriestangen hinzufügen.

William, Anthony. Medical Food: Warum Obst und Gemüse als Heilmittel potenter sind als jedes Medikament (German Edition)

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