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Koriander

Unter den vielen volkstümlichen Namen für das Korianderkraut findet sich neben »asiatischer Petersilie« auch die Bezeichnung »Wanzenkraut«. Dieses Kraut ist ein erstklassiges Mittel, um den Körper von giftigen Metallen, vor allem Schwermetallen, zu befreien. Mit geradezu magischen Kräften kann Koriander das Gehirn entgiften, und das liegt an dem lebendigen Wasser seiner Stängel und Blätter, das sogar die Blut-Hirn-Schranke überwinden kann. Dieses lebendige Wasser enthält Mineralstoffe, die durch ihre Bindung an bestimmte sekundäre Pflanzenstoffe ganz besonders wirksam werden. Nach der Aufnahme in den Körper nehmen diese kostbaren Salze die üblichen Wege der Mineralstoffe in den Blut-und Lymphgefäßen und der Rückenmarksflüssigkeit. Wo sie dabei auf die Aminosäuren Glycin und Glutamin treffen, verbinden sie sich mit ihnen und bilden schließlich Neurotransmitter. Das Gehirn ist geradezu ein Magnet für solche Mineralstoffe, die der Koriander liefert, und wenn es sie aufnimmt, bekommt es zusätzlich noch ein Überraschungsgeschenk, nämlich Pflanzenstoffe, die das Gehirn ganz gezielt von giftigen Metallen befreien. Erst ohne die Belastung durch giftige Metalle und Oxidationsabfälle können die Nervenzellen optimal funktionieren. Viele Menschen lieben das intensive Aroma des Korianderkrauts, während andere es geradezu widerlich finden. Lassen Sie sich möglichst nicht von der verbreiteten Theorie beeinflussen, das habe genetische Ursachen. Auf diesem Gebiet ist die Forschung noch nicht sehr weit, sonst wüssten die Wissenschaftler, dass es kein Gen gibt, das darüber entscheidet, ob jemand Korianderkraut mag oder nicht. Es gibt keine Gene, die uns sagen, was wir essen sollen und was nicht. Aber was geschieht da wirklich? Wenn der Verzehr von Koriander ein plötzliches unangenehmes Geschmackserlebnis auslöst, ist die Oxidationsrate der Metalle bei der betreffenden Person besonders hoch. Das besagt nicht, dass im Körper dieses Menschen mehr toxische Metalle vorhanden wären, sondern dass die Metalle (in diesem Fall meist ein Gemisch aus Aluminium, Nickel und Kupfer) sich einfach sehr schnell zersetzen, sie korrodieren. Korrosion setzt jedoch immer giftige Verbindungen frei, die dann ins Lymphsystem und schließlich in den Speichel der Person gelangen. Sobald man nun Korianderkraut in den Mund nimmt, binden sich seine Pflanzenstoffe an alle Oxidationsprodukte, denen sie begegnen – und wenn es davon eine Menge im Speichel gibt, kommt es zu der erwähnten unangenehmen Geschmacksempfindung. Anders gesagt: Wer Koriander nicht mag, braucht ihn vielleicht besonders dringend. Auch anderen Organen wie beispielsweise der Leber entzieht der Koriander Metalle und sonstige Giftstoffe. Er gehört sogar zu den besten Leberreinigungsmitteln, unterstützt aber auch die Nebennieren, wirkt ausgleichend auf den Blutzuckergehalt und beugt Gewichtszunahme, Benommenheit und Gedächtnisproblemen vor. Und als ob das nicht schon genügen würde, besitzt Koriander auch noch Eigenschaften, mit denen er die Aktivität vieler Viren eindämmen kann – EBV, Zoster, HHV-6, Cytomegalovirus und andere Herpesviren sowie HIV. Zudem unterstützt Koriander die Abwehr von Bakterien und sorgt für den Abtransport von deren Stoffwechselprodukten. Und von Ihren persönlichen Geschmacksvorlieben abgesehen, mögen Parasiten ganz entschieden keinen Koriander, vor allem Würmer nehmen vor ihm Reißaus. Greifen Sie bei allen chronischen oder rätselhaften Erkrankungen, ob sie diagnostiziert, fehldiagnostiziert oder nicht diagnostiziert sind, unbedingt zu Koriander.

 

Krankheiten
Räumen Sie dem Koriander mehr Platz in Ihrem Leben ein, wenn Sie an einer der folgenden Krankheiten oder Beschwerden leiden: Addison-Krankheit, alle Autoimmunerkrankungen, ALS (amyotrophe Lateralsklerose), Alzheimer, Ängste, Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung, Autismus, chronisches Müdigkeitssyndrom, Colitis ulcerosa, Demenz, Depression, EBV-Infektion (Pfeiffer-Drüsenfieber), Ekzem, Fibromyalgie, Gürtelrose, Harnwegsinfekte, HHV-6, Menière-Krankheit, Migräne, Morbus Cushing, multiple Sklerose, Myome, orthostatische Dysregulation, Parkinson, posttraumatische Belastungsstörung, Psoriasis, Raynaud-Syndrom, Schilddrüsenerkrankung, Schlaflosigkeit, Schwindel, Verletzungen, Zwangsstörung, Zytomegalie.

 

Symptome
Bei den folgenden Symptomen sollten Sie versuchen, mehr Koriander zu sich zu nehmen: Ängstlichkeit, Belastung mit giftigen Metallen, Benommenheit, entzündete Leber, Entzündungen allgemein, Gedächtnisverlust, Gelenkschmerzen, Gewichtszunahme, Giftbelastung des Bluts, Hitzewallungen, Ischias, Kieferschmerzen, Kopfschmerzen, Kribbeln, Leberstauung, Mineralstoffmangel, Muskelkrämpfe, Nackenschmerzen, Nahrungsmittelallergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Nervosität, Neuralgie, Ohrgeräusche, Prickeln, Rückenschmerzen, Schädigung der Myelinscheiden, Schlafstörungen, Schwindel, Steppergang, Taubheitsgefühle, Trigeminusneuralgie, Verkrampfung, Verstopfung, Verwirrungszustände, Zuckungen.

 

Seelische Unterstützung
Halten Sie sich an das Korianderkraut, wenn Sie leicht in Verlegenheit geraten, wenn Ihnen angesichts der vielen Entscheidungen des Lebens schwindelt, wenn Sie nicht wissen, was Sie mit Ihrem Leben anfangen sollen oder wenn Ihnen das Verhalten eines nahestehenden Menschen unerklärlich ist. Dieses heilsame Kraut bringt Ihnen Klarheit, sodass Sie Ihre Richtung und Ihren Weg finden und sich nicht mehr von allzu vielen Möglichkeiten oder dem Verhalten anderer beeindrucken lassen.

 

Spirituelle Aufgabe
Beim Koriander geht es um »Detox« oder Entschlackung auf allen Ebenen. Und es bleibt nicht bei den Schwermetallen, die aus dem Körper geschleust werden, sondern es geht auch um emotionalen Ballast, den wir loswerden müssen, und es geht um unsere Angehörigen und Freunde, die wir in schwierigen Zeiten durch urteilsfreies Zuhören unterstützen, sodass ihr ganzer Schmerz einmal rausdarf. Können Sie die Freundin, die sich immer selbst herabsetzt, so coachen, dass sie damit aufhört? Wenn wir an Überzeugungen und Erinnerungen festhalten, die uns nicht mehr guttun, brauchen wir manchmal Unterstützung, um uns davon lösen zu können. Seelische Entschlackung ist ein universales menschliches Bedürfnis – ganz so, wie der Koriander aus so vielen Küchen der Welt nicht wegzudenken ist. Wenn Sie wieder einmal Koriander essen, überlegen Sie kurz, wer in Ihrem Umfeld vielleicht einen einfühlsamen Zuhörer brauchen könnte. Suchen Sie den Kontakt, und lassen Sie diesen Menschen frei sprechen, ohne ihn mit Ihren eigenen Ansichten zu unterbrechen.

 

Tipps
Wenn es um die Ausleitung giftiger Metalle aus dem Körper geht, muss es immer frisches Korianderkraut sein. Vielfach wird Koriander lediglich zum Garnieren verwendet. Versuchen Sie, sich an mehr als Kleinstmengen zu gewöhnen. Wollen Sie überzeugende Ergebnisse sehen, dürfen es schon mehrere Portionen des Krauts pro Tag sein. Sie können Koriander auch zusammen mit anderem Grünzeug zu Säften und Smoothies verarbeiten, in den Salat geben oder die Suppe, die Salsa, die Guacamole damit aufwerten. Je mehr Koriander, desto größer der Nutzen.

William, Anthony. Medical Food: Warum Obst und Gemüse als Heilmittel potenter sind als jedes Medikament (German Edition)

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